Vor und nach Operationen im Beckenbereich stehen wir an deiner Seite. Denn die beste Heilung beginnt mit optimaler Vorbereitung und setzt sich mit gezielter Nachbetreuung fort. Wir sorgen dafür, dass du bestmöglich auf den Eingriff vorbereitet bist und die Heilung optimal verläuft.
Häufige Fragen
1. Warum ist Physiotherapie schon vor der Operation sinnvoll?
Weil der Körper ein „Gedächtnis“ hat. Wenn du schon vor dem Eingriff lernst, wie du deinen Beckenboden und die Rumpfmuskulatur richtig ansteuerst, fällt dir der Einstieg nach der OP viel leichter. Wir nennen das „Prehabilitation“ – du gehst gestärkt in die Operation und bist danach schneller wieder fit.
2. Wann darf ich nach dem Eingriff wieder zu euch kommen?
Das hängt von der Wundheilung ab. Meistens können wir etwa 6 Wochen nach der Operation mit der aktiven Therapie starten. Sanfte Maßnahmen wie Atemübungen oder Lymphdrainage sind oft schon früher möglich. Wir richten uns dabei immer nach den Vorgaben deines operierenden Arztes.
3. Behandelt ihr auch Narben (z. B. nach Kaiserschnitt oder Dammriss)?
Ja, das ist sehr wichtig. Narbengewebe kann verhärten und die Beweglichkeit im Beckenbereich einschränken oder Schmerzen verursachen. Wir behandeln die Narbe manuell, damit das Gewebe wieder weich, elastisch und schmerzfrei wird.
4. Bei welchen Operationen bietet ihr Begleitung an?
Bei allen Eingriffen im Beckenraum. Dazu gehören urologische OPs (z. B. Prostataentfernung), gynäkologische Eingriffe (z. B. Gebärmutterentfernung, Senkungs-OPs, Endometriose-Sanierung) sowie proktologische Operationen. Wir kennen die spezifischen Anforderungen jedes Eingriffs.
5. Kann Physiotherapie die Geburt erleichtern?
Ja. Wir bereiten deinen Körper gezielt vor. Dazu gehören Atemtechniken, geburtserleichternde Positionen und das bewusste Entspannen des Beckenbodens. Ein gut vorbereiteter Körper und das Wissen um die eigenen Möglichkeiten geben dir Sicherheit und Vertrauen für die Geburt.


